Land baut Radnetz in der Region weiter aus

Petra Krebs (Grüne) und Raimund Haser (CDU): „Radverkehr spielt entscheidende Rolle für die Verkehrswende“

„Der Ausbau des Radnetzes geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Radverkehrsförderung“, freuen sich die Landtagsabgeordneten Krebs und Haser. Der Wahlkreis Wangen/Illertal profitiere von dem heute vorgestellten Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur.

Neu ins Bauprogramm 2020 aufgenommen wurden die folgenden Radwege.

  • Ausbau des Iller-Radwegs zwischen Aitrach/Mooshausen und Aitrach
  • Rad- und Wirtschaftsweg zur Anbindung des Gewerbegebiets Kirchdorf a.d.I./Oberopfingen (Fa. Liebherr) an das Radwegenetz Kirchdorf a.d.I.
  • Ertüchtigung des Geh- und Radweges zwischen Bad Waldsee/Reute und Bad Waldsee (RadNETZ BW)
  • K 8034, Geh- und Radweg zwischen Aulendorf/Tannhausen und Aulendorf/Haslach mit Querung der L 275

Ein großer Schritt in die richtige Richtung

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich unsere Infrastruktur deutlich“, betonen die beiden Abgeordneten.  „Radfahren ist Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Die Radverkehrsförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Natürlich gibt es auch ein paar Projekte, welche es bedauerlicherweise nicht geschafft haben, für diese werden wir uns weiter stark machen. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel ist, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln.“

Gerade in dieser schwierigen Phase stelle das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. „Es bietet viele Chance insbesondere auch für die mittelständische regionale Bauwirtschaft. Dabei sind Radverkehrsmaßnahmen längst nicht mehr nur Kleinmaßnahmen. Bei mehr als 90 Vorhaben im ganzen Land handelt es sich um Infrastrukturinvestitionen in Millionenhöhe“, so Petra Krebs und Raimund Haser.

Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr nun Bauvorhaben mit einer Förderhöhe von etwa 58 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies ist eine Verdreifachung innerhalb von zwei Jahren. 2019 betrug die Förderung 30 Millionen Euro, 2018 waren es noch 18 Millionen Euro Förderbetrag. Im neuen Programm liegt der Schwerpunkt der Förderung bei neuen Radwegen, Schutz- und Radfahrstreifen sowie Fahrradabstellanlagen.

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