Koalition einigt sich auf mehr Geld für Rettungskräfte

PRESSEMITTEILUNG

Freitag, 26.10.2018

Grüne Abgeordnete Krebs: Koalition einigt sich auf mehr Geld für Rettungskräfte.

Die Regierungskoalitionen stellen für Polizei und Rettungsdienste mehr als 14 Millionen Euro zusätzlich bereit. Dies ist eines der Ergebnisse der Verhandlungen zum Nachtragshaushalt. „Auf Polizei, Notfallsanitäter*innen oder Bergrettungsdienste können wir uns im Notfall immer verlassen. Deshalb unterstützen wir unsere Rettungskräfte dort, wo das Geld am besten ankommt – bei moderner Ausrüstung und neuer Technik“, sagt Abgeordnete Petra Krebs (Grüne) aus dem Wahlkreis Wangen. Dafür habe sich die Grünen-Fraktion bei den Verhandlungen zum Nachtragshaushalt besonders eingesetzt.

Die Wasser- und Bergrettung sowie ein Modellprojekt der Telefon-ärztlichen Versorgung erhalten im kommenden Jahr ein zusätzliches Budget von 6,65 Millionen Euro. „Bergrettung ist komplizierter als Bodenrettung, die Ausrüstung deshalb kostenintensiver. Mit fast sieben Millionen Euro lösen wir einen Teil des Sanierungsstaus von 4,5 Millionen Euro und erleichtern damit die Arbeit für viele Ehrenamtliche.“

Fünf Millionen Euro wird es für die Auszahlung der Überstunden bei der Polizei geben. „Durch Sondereinsätze oder Wochenenddienste haben unsere Polizistinnen und Polizisten einen Berg an Überstunden angehäuft“, sagt Krebs. „Die beschlossene Vergütung ist ein wichtiges Signal der Wertschätzung. Dank ihrer Arbeit leben wir in einem der sichersten Bundesländer.“ Zudem erhält die Polizei weitere drei Millionen Euro zur Verbesserung der Ermittlungsarbeit. „Ermittlungen werden immer aufwändiger und teurer. Moderne Technik kann Polizistinnen und Polizisten die Aufklärung von Fällen erheblich erleichtern, um diese voranzutreiben.“

 

 

 

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