Land fördert kommunalen Sportstättenbau

 

Das Land Baden-Württemberg fördert dieses Jahr insgesamt 114 kommunale Sportstättenbauprojekte mit Zuschüssen von rd. 17,7 Millionen Euro. Darauf haben sich Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände sowie die drei baden-württembergischen Sportbünde verständigt.

„Die Förderzusage für drei wichtigen Projekte im Wahlkreis hilft gezielt den Vereinen vor Ort und kommt zudem der heimischen Bauwirtschaft und dem örtlichen Handwerk zugute. Die Landesförderung leistet einen entscheidenden Beitrag, vorhandene Sportstätten zu modernisieren und neue Projekte in Angriff zu nehmen“, freut sich Petra Krebs (Grüne).

In Kißlegg wird der Neubau eines Gymnastikraums und der sanitären Anlagen in der Turn- und Festhalle in Kißlegg mit 120.000 € unterstützt. Die Haslacher Mehrzweckhalle kann Dank 108.000 € Landesmittel neu gebaut werden und Kirchdorf darf sich über einen Zuschuss über 34.000€ für die Erneuerung der Stadionlaufbahn freuen. „Eine gut ausgebaute und in Schuss gehaltene Infrastruktur sichert ein vielfältiges Sportangebot für Kinder und Bürger*innen und bietet das Potential, es weiter zu entwickeln“, so die MdL Krebs weiter.

Gefördert werden der Neubau und die Sanierung von Sporthallen sowie von Sportfreianlagen, wie z.B. Sportplätze oder Leichtathletikanlagen. Der Fördersatz beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Sportstätten vielfältig genutzt werden können. Die Sporthallen und -freianlagen sollen sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen geeignet sein.

In der diesjährigen Förderrunde konnten rd. 63 Prozent (114 von 181) der beantragten Vorhaben berücksichtigt werden. Anträge, die diesmal nicht zum Zuge kamen, können in der nächsten Förderrunde erneut eingereicht werden. Entsprechend den Vereinbarungen zum Solidarpakt Sport III soll das Fördervolumen von über 17 Mio. Euro auch im kommenden Jahr 2019 bereit stehen. Anträge sind bis zum 31.12. des dem Förderjahr vorausgehenden Jahres über die Rechtsaufsichtsbehörde einzureichen. Bewilligungsbehörde ist das örtlich zuständige Regierungspräsidium.

 

 

 

 

 

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