Im Landtag mit Petra Krebs

Die Landtagsabgeordnete Petra Krebs hatte St. Konrad Haslach, die Stiftung Liebenau Teilhabe sowie die Oberschwäbischen Werkstätten (OWB) nach Stuttgart eingeladen. 50 Frauen und Männer aus dem Großraum Wangen informierten sich im Landtag, wie Politik gemacht wird.

Lust auf Politik

Schon in den frühen Morgenstunden trafen sich die Teilnehmer von St. Konrad Haslach sowie der Stiftung Liebenau Teilhabe aus der Bregenzer Straße unter der Gallus Brücke in Wangen. Auch der Reisebus war pünktlich da und der aufmerksame Busfahrer unterstützte die gehunsicheren Gäste beim Einsteigen. Auf der Fahrt nach Stuttgart wurde die OWB Kißlegg angefahren, anschließend die Stiftung Liebenau Teilhabe in Leutkirch. Die Teilnehmer freuten sich auf die Begegnung im Landtag. Besonders die Bewohner der St. Jakobus Behindertenhilfe, die von St. Konrad Haslach nach Amtzell gezogen sind, um dort ambulant betreut zu wohnen, kennen „die Petra“. Auch „der Pauli“, der ehemalige Landtagsabgeordnete Paul Locherer, ist ihnen in guter Erinnerung geblieben.

 

Der Landtag

Die Neugierde auf den Landtag war groß. Nach einem Mittagessen im Brauhaus hatten die Teilnehmer ausreichend Muse, das Schloss, den Schlosspark sowie das Landtagsgebäude gebührend zu bewundern. Dann war Einlass. Der Besucherdienst führte die Teilnehmer in den Plenarsaal, und ähnlich wie die Politiker nahmen sie ihre Plätze ein, bildeten Fraktionen, waren CDU, SPD, Grüne, FDP oder AfD. Wer sitzt in der ersten Reihe? Welche Aufgaben hat die Landtagspräsidentin? Wem ist die Regierungsbank vorbehalten? In leichter Sprache beantwortete der Besucherdienst die Fragen der Teilnehmer nach Sitzordnung, Rederecht, Schriftführer und Stenographen.

 

Im Dialog mit Petra Krebs

Großes Hallo, als anschließend Petra Krebs selbst am Rednerpult stand. Der Sprecherin für Gesundheit, Pflege und Senioren der grünen Landtagsfraktion liegen die Belange von Menschen mit Behinderung am Herzen. „Unsere wichtigste Aufgabe ist, mit den Menschen zu sprechen und ihnen zuzuhören“, sagte Petra Krebs. Im lebhaften Dialog mit den Teilnehmern wurde der Öffentliche Personennahverkehr erörtert und die Grundversorgung für alle wurde thematisiert. Die Diskussion führte über die Flüchtlingspolitik, über Hilfebedarf, Trump und Klimawandel bis hin zum Grundgesetz und zur unantastbaren Würde aller Menschen. Petra Krebs freute sich über das rege Interesse an dem politischen Austausch und über den Weitblick der Teilnehmer.

 

Politik für alle

Petra Krebs ist eine engagierte Botschafterin und Fürsprecherin für die Menschen mit Behinderung. Sie ist eine aufmerksame Zuhörerin, sie kennt ihre Lebenswelten und sie kann sich in ihre Sorgen und Ängste einfühlen. Die Besucher im Landtag waren beeindruckt: „Petra macht eine gute Arbeit.“ Andere bestätigten: „Petra hört uns zu und sie versteht, was uns wichtig ist.“

05.10.2017 Schwäbische Zeitung Wangen (PDF)

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