Bildung/Schule

Bildung fängt nicht erst in der Schule an. Schon von Anfang an lernt ein neugeborenes Baby, indem es Eindrücke und Erfahrungen sammelt. Wir müssen uns darum dafür stark machen, dass alle Kinder in eine Umgebung hineingeboren werden, in der sie vor allem Liebe und Geborgenheit erleben und ein sicheres Zuhause haben. Daneben spielt eine Förderung und Forderung der Kinder eine Rolle. All das erfahren Kinder zu Hause und in Betreuungseinrichtungen. Wir Grüne stehen für eine moderne Familienpolitik, die sich an den vielfältigen Lebensrealitäten von Eltern orientiert. Seit 1.8.2013 haben alle Kinder in Baden-Württemberg ab Vollendung des ersten Lebensjahres bis zum dritten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kinderpflege. Die Erzieherinnen und Erzieher sind hervorragend ausgebildet und bieten Kindern und Eltern eine hohe Qualität in der Betreuung. So dass die Kleinen die bestmögliche Förderung bekommen, ganz unabhängig ihrer Herkunft.

Essen ist etwas wunderbares. Eine gute Ernährung schafft die Grundlage für ein gesundes Leben. Darum ist es mir sehr wichtig, dass in den Kitas und Schulmensen eine ausgewogene, gesunde und vor allem kindgerechte Ernährung angeboten wird.

In keinem anderen Land hing der Bildungserfolg so stark von der Herkunft ab wie in Baden-Württemberg. Das müssen wir ändern – der schulische Erfolg eines Kindes darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Gerechtigkeit und Chancengleichheit haben alle verdient.

Kinder wollen lernen, sie streben danach, ihre Talente und Begabungen optimal entfalten zu können. Eine Umgebung, in der Kinder und Jugendliche in angstfreier Atmosphäre ihre Talente entfalten können, muss das Ziel in unserem Land sein. Auch eine umfangreiche und modernen Anforderungen entsprechende Wissensvermittlung kommt dabei nicht zu kurz.
Die Einführung der Gemeinschaftsschule als neue Schulform, in der Kinder länger gemeinsam lernen kommt uns dabei sehr entgegen. Diese Schule ist in der Gesellschaft angekommen. Jedes Jahr kommen – dort wo sie von den Gemeinden, Eltern und Schulverantwortlichen gewünscht werden – neue Gemeinschaftsschulen dazu.

Darüber hinaus sind seit 2011 auch altbewährte Schularten wie das Gymnasium und die Realschule mit finanziellen Mitteln und Lehrerstunden besser ausgestattet als jemals zuvor. Keine Schulform bleibt auf der Strecke.

Auch auf die täglichen Sorgen der Schülerinnen und Schüler wird in Form von Schulsozialarbeit heute deutlich mehr eingegangen als früher. Über die Hälfte aller Schule im Land hat heute Schulsozialarbeiter, die sich bemühen, die Kinder und Jugendlichen in Fragen wie Mobbing oder auch häuslichen Problemen zu beraten und zu betreuen. Egal welche Schulform, durch die Begleitung mittels  Schulsozialarbeit, gelingt das Leben und der Alltag an den Schulen deutlich besser.

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